LOVE SEX SAFE

LOVE SEX SAFE – Ausstellung

In Zusammenarbeit mit dem Designstudenten Christian Metzner, der Gewerkschaft Ver.Di und Katte e.V. konnte 2003 die Ausstellung LOVE SEX SAFE realisiert werden. Das Projekt ist als Wanderausstellung konzipiert.

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Informationen zur Ausstellung:

Christian Metzner war im Jahr 2003 Designstudent an der Fachhochschule Potsdam. Die Fotoserie  LOVE SEX SAFE entwickelte er im Rahmen einer Projektarbeit. Er wurde 1983 in Rüdersdorf bei Berlin geboren. Bevor er sein Studium zum Produktdesign 2005 begann studierte er ein Jahr Architektur.

Nackte jugendliche Körper vor weißem Hintergrund zieren die Fotoserie LOVE SEX SAFE. Jeweils einziger Schmuck der Dargestellten: ein quietschebuntes Kondom. Wobei hier das Wort: Schmuck im wörtlichen Sinne zu nehmen ist. Es gibt das Gummi als Ring am Finger, als Kopfhörer oder als Schlips. Fragt man Christian Metzner, wie man auf so eine Idee kommt, antwortet er gemäß seinen eigenen Erfahrungen: “Leute in meinem Alter haben fast niemals ein Kondom dabei, wenn es darauf ankommt. Die meisten nehmen HIV und AIDS als aktuelle Gefahr nicht wahr.”

In seinem Projekt präsentiert Metzner das Kondom als Alltagsgegenstand. Diese Herangehensweise findet er besser, als eine tieftraurige oder dramatische Darstellung der AIDS – Problematik. Auch er dachte bei der Umsetzung des Themas an Schock und Tod. Dabei ist Sex etwas Fröhliches und Lustvolles. Deshalb hat sich Metzner für eine positive Darstellung entschieden – und erhält hier durchweg sehr gute Resonanz.

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Buchung und Kosten der Ausstellung:

Die Ausstellung ist über kunsttick.com buchbar:

bilderagentur KUNSTTICK.com
postfach 60 09 04
14409 potsdamTelefon: 0160-98064449

E – mail: info@kunsttick.com

Die Kosten betragen innerhalb Brandenburgs 75 Euro für bis zu 4 Wochen Ausstellungslänge. Aufhängung und Abhängung der Ausstellung ist im Preis mit inbegriffen. Die Ausstellung ist versichert. Für Rückfragen steht Ihnen Jirka Witschak zur Verfügung.

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Texte zur Ausstellung:

Interview mit Christian Metzner:

Warum setzt man sich als 22jähriger mit dem Thema HIV und AIDS auseinander?

Na, die AIDS – Rate steigt gerade bei jungen Schwulen seit einiger Zeit beträchtlich. Das hat vielleicht damit zu tun, dass die Ängste der 80er und 90er Jahre verschwunden sind. Gerade unter Alkoholeinfluss ist der Leichtsinn oft größer als jede Vernunft. Der schnelle Fick scheint nicht nur bei Jugendlichen wichtiger, als die eigene Gesundheit.


Was war die Idee zu dieser Kampagne?

Mein Ziel war es bewusst den Tod aus dem Blickfeld herauszulasse. Ich denke Jugendliche sind sich der Gefahr von AIDS bewußt, jedoch denken sie, dass es sie persönlich nicht betrifft. Das Kondom soll als Alltagsgegenstand gezeigt werden, um klarzumachen, dass AIDS – Prävention keiner Modefrage unterliegen darf. Dabei wurde der Schwerpunkt bewusst auf schöne, ästhetische, nackte Körper gelegt, um Aufmerksamkeit bei der Jugend zu gewinnen.

Benutzt du selbst Kondome?

Na klar! (grinst). Einer muss sie ja dabei haben. Getreu dem Motto meiner Großmutter: “Sicher ist Sicher!”

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